Die Faustballer
des
Grossenasper Sportvereins e.V.
wünschen allen Interessierten und Neugierigen
viel Spass mit unserem Internetauftritt.
Spielbericht vom U10 Spieltag am 21.01.2012
Als Tabellenzweiter reiste das jüngste Team der
Großenasper Faustballer zum vierten und somit vorletzten Spieltag nach
Hohenlockstedt. Ziel war es, den Vorsprung auf den tabellendritten aus
Kellinghusen auszubauen. Bereits beim Aufwärmen konnte man erahnen, dass
dies kein leichtes Unterfangen sein würde. Ähnlich wie am vorherigen
Spieltag konnte man bereits hier Unkonzentriertheiten und ziellose
Spielweise erkennen. Im Auftaktspiel gegen VfL Kellinghusen II konnte
der erste Satz zwar mit
11:5 gewonnen werden, was aber nicht dazu führen sollte, dieses Spiel
locker nach Hause zu bringen. Durch viele unnütze Fehler musste der
zweite Satz mit 6:11 abgegeben werden und der 11:7 Sieg im
entscheidenden dritten Satz musste hart erkämpft werden. Das 11:7, 11:7,
11:5 im Spiel gegen Breitenberg II klingt eindeutig, war es aber nicht.
Wieder einmal waren die Spieler damit zufrieden, nur ein wenig besser
als der Gegner zu spielen. Breitenberg I konnte im Anschluss mit 11:3,
11:2, 11:1 abgekanzelt werden, was nicht vorrangig an den eigenen
Stärken sondern eher an der Spielschwäche des Gegners lag. Da kaum eine
Angabe der Breitenberger die Leine überquerte, konnten sich die
Großenasper Faustballer auch nicht so recht auf die einzig schwere Hürde
im letzten Durchgang des Tages einspielen. Breitenberg II konnte mit
11:7, 11:9 und 11:5 gewinnen. Was in den ersten beiden Sätzen noch knapp
aussieht, war es aber nicht. Zu keiner Zeit konnten die Großenasper "in
Gefahr" geraten, einen Satz zu gewinnen. Somit konnte letztendlich der
zweite Platz gehalten werden, aber der Vorsprung auf Kellinghusen ist
bei zwei Punkten verblieben. Dahinter liegt in Lauerstellung Breitenberg
III. Am letzten Spieltag müssen die Großenasper Faustballer also noch
eine
große "Schippe drauflegen", damit im direkten Duell gegen Kellinghusen
der Vizemeistertitel verteidigt werden kann.
Spielbericht zur "Trostrunde" in der Landesmeisterschaft wJ 14
Am Samstag, den 14.01.2012 fand in Henstedt-Ulzburg die Trostrunde
der Landesmeisterschaft statt. Die Mädels wollten sich für die wenig
erfolgreichen Begegnungen in der Qualifikation rehabilitieren. In der
Auftaktbegegnung begann man trotzdem fehlerhaft, fast ängstlich. Dies
konnte der Gegner nicht entscheidend ausnutzen und sich absetzen. Erst
beim Stand von 5:6 wurde es besser, so dass sich insgesamt 4 Satzbälle
für die GSV-Mädels ergaben. Diese wurden allesamt vergeben, die Mädchen
spielten hier oft zu unkonzentriert, fast, als hätten sie Angst, zu
gewinnen. Mit 14:15 musste der Satz abgegeben werden. Im zweiten Satz
konnte man sich zwar mit 2:1 in Führung bringen, doch dann wurde wieder
Faustball wie am Anfang des Spieles gezeigt. Mit 6:11 musste der Satz
und damit das Spiel abgegeben werden. Im Spiel gegen Bredstedt wurde im
ersten Satz wieder nur mitgespielt und der Gegner durfte die Punkte
machen. Das 9:11 in seiner Knappheit zeigt nicht den Satzverlauf. Nach
einer Umstellung wurde es im zweiten Satz wieder besser, erneut konnten
sich die GSV-Mädels 4 Satzbälle erkämpfen, die zum 15:14 Satzausgleich
führten. Der dritte Satz war wieder bis zur Mitte ausgeglichen, als dem
GSV 4 Bälle in Folge gelangen. Der zweite Satzball konnte dann zum 11:8
Sieg verwandelt werden. Beflügelt durch diesen Gewinn startete man
bedeutend besser als vorher gegen den Kreisrivalen aus Wakendorf. Etwas
unglücklich musste der erste Satz mit 9:11 abgegeben werden, im zweiten
Satz konnte man mit 12:10 den Spieß umdrehen. Anfängliche Fehler im
dritten Satz führten schnell zu einem Rückstand. Beim Stand von 6:1
gaben sich die Mädels dennoch nicht auf, mussten letztendlich aber mit
8:11 das Spiel abgeben. Gegen Hollingstedt griff Betreuer Karsten Ventz
wieder tief in die "Trickkiste". Die Aufstellung sollte den Gegner
einschläfern und in Sicherheit wiegen. Dennoch wurde der Satz mit 9:11
nur knapp abgegeben. Eine Auswechselung und eine Umstellung der
Positionen auf dem Spielfeld sorgte im zweiten Satz nach dem 0:1 für
einen nicht geahnten Faustball-Wirbel bis zum 8:1. Ayleen Apfelstädt
konnte den Gegner mit Ihren Angaben immer wieder unter Druck setzen, die
Abwehr von Lena Schlüter und Svea Widmann kamen konzentriert zur
Zuspielerin Jana Alms. Diese konnte auf dieser ungewohnten Position Ihre
Schwester Kristin oft in gute Angriffspositionen bringen, die diese
mutig umsetzte. Erst dann begriff der Gegner, was eigentlich los ist und
konnte ebenbürtig werden, was aber nichts am 11:4 Satzgewinn für die
GSV-Mädels änderte. Angefeuert von Carmen Kröger, die an diesem Tag
ebenfalls eine starke Vorstellung zeigte, musste man bei 0:2 und 2:4 dem
Gegner hinterherlaufen. Über 4:4 verlief das Spiel bis zum 8:8
ausgeglichen und am Ende konnten die Großenasper die Angriffe wieder
mutiger zum 11:9 Sieg vorgetragen werden. Letztendlich wurde man in
dieser Trostrunde vierter von den Mannschaften. Schön war, dass die
Mädels endlich einmal wieder in längeren Phasen gezeigt haben, was Sie
können. Wenn sie ihr zweites Gesicht mit den Unkonzentriertheiten und
leichten Fehlern irgendwann einmal ablegen können, ist da zukünftig
sicherlich noch ein wenig mehr drin.